Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern


Auf Facebook oder Instagram erscheinen regelmäßig Vorher-Nachher-Bilder von Lippenunterspritzungen oder Krampfaderentfernungen. Gemäß § 11 HWG darf jedoch für operative plastisch-chirurgische Eingriffe nicht mit der Wirkung einer solchen Behandlung durch vergleichende Darstellung des Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach dem Eingriff geworben werden.

Diese Art der Publikumswerbung für „Schönheitsoperationen“ ist außerhalb der Fachkreise auf öffentlich zugänglichen Plattformen im Internet grundsätzlich unzulässig. Das Verbot erfasst keine krankheitsbezogenen Eingriffe, welche medizinisch indiziert sind.

Bei der kosmetischen Lippenkorrektur – mittels Injektionen – handelt es sich um einen instrumentellen Eingriff, der sich nicht nur auf die Hautoberfläche beschränkt. Ein Verstoß gegen§ 11 Abs. 1 Satz 2 HWG erfüllt den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit.

Details zu dieser Frage finden meine Abonnenten bei Heilpraktikerrecht.COM unter diesem Link.

Kommentare

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Bitte beachten Sie Punkt 10 unserer Datenschutzerklärung (Nutzung der Kommentar-Funktionen). Ihr Kommentar erscheint öffentlich, bitte verfassen Sie Ihre Beiträge deshalb anonym, ohne dass Rückschlüsse zu Ihrer Person möglich sind. Wir empfehlen, ein Pseudonym statt Ihres Klarnamens zu verwenden.
Es werden ausschließlich allgemein gehaltene Anfragen veröffentlicht; es erfolgt keine individuelle Rechtsberatung zu konkreten Anliegen. Hierzu wenden Sie sich bitte per Email oder telefonisch an uns.