Sind Heilpraktiker verpflichtet, auf der Praxiswebsite Honorare anzugeben? Was ist zu beachten, wenn Honorare angegeben werden? Welche rechtlichen Folgen hat die Angabe von Honoraren auf der Praxis-Webseite? Müssen Honorare in sonstiger Art („offline“ bzw. vor Ort) mitgeteilt werden? Antworten finden Sie auf HeilpraktikerrechtCOM in der Rubrik Rechtssichere Heilpraktikerhomepage.
Aktuelles
Das OLG Hamm hat am 21.04.2022 bzgl einer Werbung für eine Wundauflage entschieden: Das „Strengeprinzip“ kommt zum Schutz der Verbraucher nicht nur bei gesundheitsbezogener Werbung für Arzneimittel zur Anwendung, sondern auch, wenn Medizinprodukte, welche nur physikalisch wirken und nicht vom Körper resorbiert werden mit heilenden Wirkungen beworben werden. Gehören die Adressaten der Werbeaussage dabei verschiedenen …
In Hamburg wurde eine Heilpraktikerin wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Zudem muss sie ein Schmerzensgeld zahlen und es wurde durch das Gesundheitsamt ein Berufsverbot ausgesprochen. Grund hierfür war eine nicht fachgemäß durchgeführte Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure. Diese nahm die Heilpraktikerin nicht selbst vor, sondern die Injektion erfolgte durch eine „Schülerin“ unter ihrer Aufsicht. Beachten …
DREI Kopien der Daten auf ZWEI verschiedenen Medien, wobei sich EINE der Kopien außerhalb befindet.
Ich möchte Sie auf ein aktuelles Abmahnrisiko bei den Google-Unternehmensprofilen aufmerksam machen. Offenbar stuft Google in den Unternehmensprofilen Heilpraktiker*innen entweder als „Alternativmediziner“ oder als „Naturheilpraktiker“ ein und blendet diese Bezeichnung im öffentlich sichtbaren Profil ein. Die gesetzlich vorgegebene korrekte Bezeichnung lautet jedoch „Heilpraktiker“. Um dieses Problem zu lösen, fügen Sie Ihrem Namen bzw. der Praxisbezeichnung …
Grundsätzlich liegt ein vollständiger Impfschutz im Sinne des § 22a IfSG ab dem 1. Oktober 2022 nur noch dann vor, wenn insgesamt drei Einzelimpfungen erfolgt sind. (Die Ausnahmen entnehmen Sie bitte der gesetzlichen Regelung). Dies wirkt sich auf die sektorale Impfpflicht für Gesundheitsberufe aus. Ob für HP ohne „Boosterimpfung“ ab dem 01.10. eine Meldepflicht beim …
Heilpraktiker müssen Patienten nach erfolgloser Behandlung grundsätzlich nicht zur Weiterbehandlung an einen Schulmediziner zurückverweisen. (Urteil Amtsgericht Ansbach, Az.: 2 C 1377/14) Grundsätzlich darf ein Heilpraktiker davon ausgehen, dass ein Patient, der ohne gewünschten Erfolg in “schulmedizinischer” Behandlung war und sich nun an ihn wendet, sich bewusst von den anerkannten Methoden der “Schulmedizin” ab- und zu …
Vor dem Offenburger Amtsgericht muss sich eine Frau in einem Strafverfahren verantworten, die offenbar craniosakrale Techniken ohne Heilpraktikererlaubnis an Säuglingen und Kleinkindern in 33 Fällen ausgeübt hat. Die Frage wird wohl sein: War es Heilkunde oder „nur“ biodynamische Körperarbeit.
Anders als bei den Corona-Hilfen hat der Gesetzgeber diesmal auch die Solo-Selbständigen berücksichtigt. Die Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro gilt auch für Selbständige. Hierzu wird die Einkommenssteuervorauszahlung entsprechend reduziert werden. Profitieren dürften Selbstständige von dieser Entlastung jedoch erst im Zuge der Vorauszahlung mit Fälligkeitsdatum Mitte September.
Nach Art. 24 Abs. 1 Satz 1 DSGVO muss der Verantwortliche, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen umsetzen, um sicherzustellen, dass die Verarbeitung der Daten datenschutzkonform erfolgt. (Das sind die berühmt-berüchtigten „TOMS“.) Diese sind auch nachzuweisen, deshalb ist die Liste der TOMS wichtig. Eine Musterliste ist auf Heilpraktikerrecht.com in der Rubrik DSGVO verfügbar. Art. 32 DSGVO …
